Anheften
Dieser cremige Milchmädchen Käsekuchen ist der absolute Familienliebling für festliche Nachmittage und macht jede Kaffeetafel besonders. Mit samtiger Textur und einer unwiderstehlichen Mischung aus Frische der Zitrone und sanfter Süße aus gezuckerter Kondensmilch gelingt er auch Backanfängern. Der Keksboden liefert einen knusprigen Kontrast zur soften Quarkfüllung — ein echtes Wohlfühlrezept für besondere Momente.
Ich habe diesen Kuchen zum Geburtstag meiner Schwester gemacht und er war innerhalb von Minuten verputzt, das Rezept ist seitdem Pflicht für jeden Familienbesuch. Die Kombination aus Konsistenz und mild-süßem Aroma ist einfach unschlagbar.
Ingredients
- Kekse nach Wahl: Sorgen für knusprigen Boden, am besten leichte Butterkekse verwenden, sie lassen sich gut zerkleinern
- Weiche Butter: Verbindet sich optimal mit den Keksbröseln, wähle hochwertige Butter für besseren Geschmack
- Backkakao: Gibt einen leichten Schokoladengeschmack und macht den Boden schön dunkel, am besten echten Backkakao nehmen
- Bio-Zitrone: Bringt angenehme Frische und sollte wegen der Schale unbedingt ungespritzt sein
- Schlagsahne: Macht die Füllung besonders fluffig, wähle frische Sahne mit mindestens 30 Prozent Fettgehalt
- Eier: Geben Stand und Volumen, am besten Eier der Größe M oder L wählen, sie ergeben die perfekte Konsistenz
- Salz: Intensiviert die Aromen, schon eine kleine Prise genügt
- Puddingpulver Vanille: Sorgt für Bindung und einen feinen Geschmack, ein gutes Markenprodukt bringt aromatischere Note
- Magerquark: Macht die Füllung cremig und leicht, auf Frische achten, er sollte keinen säuerlichen Geruch haben
- Gezuckerte Kondensmilch Milchmädchen: Extra cremig und verleiht die typische Süße, prüfe das Haltbarkeitsdatum beim Kauf
- Springform 22 oder 24 cm: Sie muss wirklich dicht sein, damit nichts herausläuft
- Etwas Fett und Backpapier: Für die Form, darunter bleibt der Boden schön ganz
Instructions
- Vorbereitung der Form:
- Lege den Boden der Springform sorgfältig mit Backpapier aus und fette die Wände dünn, damit sich der Kuchen später problemlos lösen lässt
- Keksboden herstellen:
- Zerkleinere die Kekse gründlich in einem Mixer bis sie fein sind, mische den Backkakao kurz unter die Brösel. Gib nun die weiche Butter dazu. Rühre so lange auf niedriger Stufe bis sich ein homogener Teigballen bildet. Diese Mischung auf dem Formboden verteilen und mit einer Kuchenpalette oder einem Löffelrücken ganz gleichmäßig festdrücken. Im Kühlschrank kalt stellen, der Boden wird dadurch fest
- Ofen vorheizen:
- Heize den Ofen auf Umluft 140 Grad oder Ober/Unterhitze 150 Grad vor, damit die Füllung später gleichmäßig stockt
- Zitronenschale und Saft vorbereiten:
- Reibe die Schale fein ab, presse den Saft aus und stelle beides bereit, so bleibt das Aroma frisch
- Schlagsahne vorbereiten:
- Schlage die Sahne steif und bewahre sie bis zur Verwendung im Kühlschrank auf, sie gibt der Füllung Volumen und Cremigkeit
- Eiermasse herstellen:
- Schlage Eier mit einer Prise Salz nur kurz auf, die Dotter sollen sich gut mit dem Eiweiß verbinden, aber nicht schaumig werden
- Füllung mixen:
- Füge Puddingpulver, Zitronensaft, Magerquark und gezuckerte Kondensmilch zur Eiermasse. Rühre alles nur so kurz wie möglich, gerade so dass es verbunden ist, damit nicht zu viel Luft eingeschlagen wird
- Sahne unterheben:
- Hebe die geschlagene Sahne vorsichtig mit einem Schneebesen unter die Masse, damit die Füllung luftig bleibt
- Kuchen zusammensetzen:
- Gieße die Quarkmasse in die vorbereitete Form. Klopfe sie leicht mehrmals auf die Arbeitsfläche, damit Luftblasen aufsteigen und eine ebenmäßige Oberfläche entsteht
- Backen:
- Schiebe die Form auf die zweite Schiene von unten in den Ofen. Backe für etwa eine Stunde langsam in niedriger Temperatur, so bleibt der Kuchen schön cremig und reißt nicht. Der Kuchen ist fertig, wenn die Mitte beim Bewegen noch leicht wackelt
- Abkühlen lassen:
- Lasse den Käsekuchen im ausgeschalteten Ofen mit einem eingeklemmten Tuch in der Tür eine Stunde auskühlen, damit keine Risse entstehen
- Kühlen:
- Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lasse ihn vollständig in der Form abkühlen. Am besten zieht der Kuchen über Nacht im Kühlschrank, so wird er besonders aromatisch
- Dekorieren:
- Nach Belieben mit frischen Früchten, Schlagsahne, Keksbröseln oder Krokant verzieren für einen extra Hingucker
Mein heimlicher Favorit in diesem Kuchen ist eindeutig das Milchmädchen aus meiner Kindheit — das hat schon meine Oma verwendet und es sorgt immer wieder für diese einzigartige Cremigkeit. Ich liebe es, den Kuchen mit einer Schicht fruchtiger Himbeeren zu servieren, am besten eiskalt frisch aus dem Kühlschrank. Mit der Familie zusammen beim gemeinsamen Kaffee erinnert mich der Geschmack immer an unsere Sommertage im Garten.
Lagerung und Frische
Der Milchmädchen Käsekuchen bleibt gut ein bis zwei Tage im Kühlschrank frisch, decke ihn am besten mit Folie oder einer Kuchenhaube ab. So bleibt der Kuchen saftig und trocknet nicht aus. Reste lassen sich sogar für einen schnellen Snack direkt aus dem Kühlschrank genießen.
Mögliche Zutatenvariationen
Du kannst Butterkekse durch Haferkekse, Dinkelkekse oder glutenfreie Kekse ersetzen. Auch bei der Füllung sind Variationen möglich: etwas Limettensaft statt Zitrone oder etwas griechischer Joghurt macht das Ganze noch aromatischer. Wer mag, kann einen Teil des Quarks durch Ricotta tauschen.
Serviertipps
Für festliche Anlässe kannst du den Kuchen mit frischen Beeren, exotischen Früchten oder etwas gehackter weißer Schokolade garnieren. Eine feine Zitronenzeste obendrauf sorgt für extra Frische oder erfreue deine Gäste mit kleinen Tupfen Sahne am Rand.
Kultureller Hintergrund
Der Milchmädchen Käsekuchen ist ein moderner Klassiker, inspiriert von russischen und polnischen Rezepten für süße Quarkkuchen. Durch die gezuckerte Kondensmilch bringt er eine besonders seidige Struktur und ein einzigartiges Aroma in die deutsche Kuchenlandschaft. Viele erinnern sich bei diesem Geschmack an ihre Kindheit und an gemeinsame Familienfeste.
Saisonale Varianten
Mit Erdbeeren im Frühling, einer Prise Zimt und Apfelwürfeln im Herbst oder gebrannten Nüssen im Winter kannst du diesen Kuchen das gesamte Jahr über anpassen. Er bleibt immer cremig und harmoniert mit allen frischen Früchten.
Jeder Bissen dieses Milchmädchen Käsekuchens ist ein Genuss und lässt Erinnerungen an Kindheit und Familie aufleben. Das Rezept ist unkompliziert und gelingt garantiert traumhaft cremig!
Fragen & Antworten zur Rezeptanleitung
- → Welcher Keks eignet sich am besten für den Boden?
Am besten eignen sich Butterkekse, Vollkornkekse oder auch Schokokekse. Je nach Geschmack können verschiedene Sorten verwendet werden.
- → Wofür sorgt die gezuckerte Kondensmilch in der Füllung?
Sie gibt der Füllung eine besonders cremige Konsistenz und eine angenehme Süße, die das Aroma unterstützt.
- → Kann ich die Zitronenschale weglassen?
Die Zitronenschale sorgt für Frische, kann aber weggelassen werden, wenn ein neutraler Geschmack gewünscht ist.
- → Wie erkenne ich, ob der Kuchen fertig gebacken ist?
Der Kuchen ist fertig, wenn die Mitte leicht wackelt. Er setzt sich beim Abkühlen und bleibt schön saftig.
- → Wie kann ich den Kaesekuchen dekorieren?
Er lässt sich mit Früchten, Sahne oder Keksbröseln verzieren. Auch Nusskrokant eignet sich wunderbar als Topping.