Anheften
Ein wärmendes veganes Kartoffelcurry mit Spinat und Erbsen schenkt an kalten Tagen Trost und ist die perfekte Mischung aus cremiger Kokosmilch, samtigen Kartoffeln, grünem Spinat und süßen Erbsen. Schon beim ersten Bissen kommt bei mir sofort Fernweh auf, denn dieses Gericht hat bei uns zuhause für viele gemeinsame Wohlfühl-Abende gesorgt.
Ich erinnere mich noch, wie ich das Curry beim ersten Frühlingsregen ausprobiert habe und es seitdem regelmäßig als Wohlfühlessen auf meinen Tisch kommt. Sogar meine Freunde, die eigentlich kein Curry mögen, verlangen immer Nachschlag.
Zutaten
- Festkochende Kartoffeln: Sorgen für Biss im Curry und verkochen nicht schnell
- Frischer Spinat: Bringt Vitamine und macht das Gericht besonders grün und frisch Achte auf dunkelgrüne saftige Blätter
- Erbsen: Sorgen für eine leicht süße Note und zarten Biss Frische oder TK Erbsen funktionieren Beide Varianten behalten ihre Farbe am besten wenn sie nur kurz gegart werden
- Zwiebel: Gibt eine herzhafte Grundbasis am besten fest und glänzend wählen
- Knoblauch: Intensiviert das Aroma je frischer desto besser
- Rote Chilischote: Sorgt für milde bis pikante Schärfe Entferne für weniger Schärfe einfach die Kerne
- Ingwer: Bringt angenehme Wärme ins Curry Frischer Ingwer ist saftig und aromatisch
- Kokosmilch: Macht das Ganze herrlich cremig Greife am besten zu Bioqualität bei Kokosmilch für intensiveren Eigengeschmack
- Gemüsebrühe: Gibt Tiefe und Umami
- Tomatenmark: Für Säure und Farbe am besten eine aromatische Bio Variante nutzen
- Currypulver: Bringt das typische Curry Aroma ins Spiel Verschiedene Sorten geben unterschiedliche Noten Achtung mild oder scharf je nach Vorliebe
- Garam Masala: Intensiviert die exotischen Gewürze
- Kurkuma: Bringt leuchtend gelbe Farbe ins Curry Es gibt frischen Kurkuma aber als Pulver ist er haltbarer
- Kreuzkümmel: Sorgt für die typische Curry Würze
- Chilipulver: Verstärkt die Schärfe oder du verzichtest darauf wenn du es milder magst
- Pflanzenöl: Zum Anbraten ideal ist ein neutrales Öl wie Sonnenblumen oder Raps
- Zitronen oder Limettensaft: Bringt Frische und balanciert die cremige Kokosmilch Herrlich aromatisch mit reifer Frucht
- Frischer Koriander: Sorgt für den perfekten Abschluss am besten glatt und kräftig grün
- Salz und Pfeffer: Für die richtige Würze achte auf Meersalz für feine Mineralität
- Basmatireis: Als aromatische Beilage Die Körner sollten lang und locker sein
- Wasser und Salz: Für perfekt gekochten Reis
Anleitung
- Vorbereitung der Zutaten:
- Zuerst werden die Kartoffeln geschält und gleichmäßig gewürfelt etwa zwei Zentimeter groß Damit sie später beim Garen gleichzeitig weich werden und nichts zerfällt ist eine gleichmäßige Größe wichtig. Frischen Spinat gründlich waschen damit kein Sand in die Soße gelangt Die groben Stiele abknipsen und die schönen großen Blätter bereitlegen. Die Zwiebel fein hacken dafür nehme ich mir immer ein scharfes Messer und etwas Geduld. Knoblauch pressen so wird er im Curry wunderbar mild und verteilt sein Aroma am besten. Chilischoten fein hacken und bei Bedarf die Kerne entfernen damit das Curry nicht zu scharf wird Handschuhe schützen die Haut vor brennender Schärfe. Ingwer schälen und anschließend fein reiben das gibt der Soße Lebendigkeit. Erbsen bereitstellen Frisch oder gefroren klappt gleichermaßen
- Curry kochen:
- Das Öl erhitzen in einem großen schweren Topf bei mittlerer Hitze Es soll richtig heiß werden damit die Aromen explodieren aber nicht rauchen. Die gehackte Zwiebel hineingeben und etwa fünf Minuten glasig dünsten Hin und wieder rühren damit nichts ansetzt Die lange sanfte Hitze lockt alle süßen Noten hervor. Gepressten Knoblauch gehackte Chili und Ingwer dazugeben Eins bis zwei Minuten alles zusammen andünsten Bis es verführerisch duftet und leicht goldig wird. Die Currymischung Gewürze und eventuell Chilipulver über die Zwiebelmasse streuen Dreißig Sekunden ohne Unterlass umrühren jetzt entfalten die Gewürze ihr volles Aroma das ist das Herzstück des Currys. Nun das Tomatenmark zufügen und einrühren bis die Masse eine satte Farbe bekommt das hebt die Tiefe und gibt dem Ganzen einen runden Geschmack. Jetzt die Kartoffelwürfel in den Topf geben alles gründlich mischen Damit die Kartoffelstücke komplett von den Gewürzen umhüllt sind und ihren Geschmack aufnehmen dürfen. Die Kokosmilch und Gemüsebrühe angießen Die Flüssigkeit sollte fast alle Zutaten bedecken Bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser ergänzen. Aufkochen lassen Dann Hitze reduzieren und mit geschlossenem Deckel für zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten sanft köcheln Das gelegentliche Umrühren ist wichtig damit nichts anhängt und die Aromen sich gleichmäßig verteilen Wenn die Kartoffeln weich sind Spinat und Erbsen unterheben Nochmal fünf Minuten sanft köcheln Jetzt verbinden sich die frischen grünen Noten mit der cremigen Soße Abschmecken mit Salz Pfeffer und dem Saft der Zitrone oder Limette Die Frische hebt das Aroma Zum Schluss mit frischem Koriander bestreuen das bringt Farbe und Frische auf den Teller
- Reis zubereiten:
- Während das Curry kocht wird der Reis gewaschen Das Wasser muss ganz klar werden damit später kein Klebereis entsteht. Reis mit Wasser und Salz in einen kleinen Topf geben Aufkochen lassen dann die Hitze auf niedrig stellen und zugedeckt etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten garen Ganz wichtig Nicht öffnen. Nach der Garzeit den Topf fünf bis zehn Minuten vom Herd nehmen und weiter quellen lassen Dann lockert man den Reis vorsichtig mit einer Gabel auf So wird er herrlich locker und kugelig
- Servieren:
- Das Curry wird heiß serviert Am liebsten genieße ich es mit duftendem Basmatireis aber auch zu Naan oder mit etwas veganem Raita schmeckt es fantastisch
Mein absolutes Highlight sind immer wieder die kleinen Erbsen Sie bringen Farbe und ein bisschen Süße ins Curry Besonders auch bei Kindern sehr beliebt Mir ist einmal ein Löffel Curry samt Reis fast in den Schoß gefallen weil ich es direkt aus dem Topf probiert habe
Aufbewahrungstipps
Das Curry hält sich gut abgedeckt im Kühlschrank für etwa drei Tage. Zum Aufwärmen gebe ich gern einen Schuss Wasser oder Kokosmilch dazu und erwärme es langsam bei niedriger Hitze. Im Vorratsglas oder eingefroren schmeckt es auch nach Wochen noch frisch und aromatisch.
Zutatenvariationen
Statt Spinat passt auch Mangold oder Grünkohl hervorragend. Wer keine Erbsen mag kann sie zum Beispiel durch Süßkartoffelwürfel oder bunte Paprikastreifen ersetzen. Auch gegarte Kichererbsen geben einen tollen Biss und mehr Proteine.
Serviervorschläge
Ich liebe das Curry einfach mit Basmatireis und frischem Koriander Doch auch geröstetes Naan Brot oder ein Klecks veganer Joghurt sorgen für noch mehr Genuss. Bei Gästen fülle ich das Gericht in eine große Schüssel und lasse alle nach Lust und Laune würzen.
Veganes Kartoffelcurry bringt Farbe und Würze auf den Tisch und schmeckt allen Generationen in meiner Familie. Lass dir jeden Löffel schmecken und genieße das wohltuende Gefühl!
Fragen & Antworten zur Rezeptanleitung
- → Wie wird das Kartoffelcurry besonders cremig?
Für besondere Cremigkeit sorgt die Kombination aus Kokosmilch und Tomatenmark. Gut umrühren und sanft köcheln lassen.
- → Kann ich statt frischem Spinat auch TK-Spinat verwenden?
Ja, TK-Spinat funktioniert gut. Einfach etwas auftauen lassen und wie frischen Spinat unterrühren.
- → Wie kann ich die Schärfe anpassen?
Die Menge der Chili einfach nach Geschmack variieren. Wer es mild mag, nimmt weniger oder entkernt sie.
- → Gibt es passende Beilagen außer Reis?
Naan-Brot, Raita oder Chutney eignen sich hervorragend als Beilage zu diesem Gericht.
- → Wie lange hält das Gericht im Kühlschrank?
Luftdicht verschlossen hält es sich im Kühlschrank 2-3 Tage und lässt sich gut wieder aufwärmen.