Anheften
Dieses aromatische Blumenkohlcurry ist genau das Richtige für gemütliche Abende und liefert dabei eine Extraportion Gemüse in einer wunderbar cremigen Kokossoße. Mit wenig Aufwand gelingt ein herzhaftes veganes Gericht, das in meiner Küche schnell zum Lieblingsessen geworden ist.
Ich habe das Blumenkohlcurry zum ersten Mal an einem kalten Herbstabend probiert, weil ich Lust auf etwas Sättigendes hatte. Seitdem hat es sich als mein Wohlfühlessen etabliert, vor allem nach stressigen Tagen.
Zutaten
- Blumenkohl: Bringt angenehme Bissfestigkeit und nimmt die Gewürze hervorragend auf, am besten ein frischer Kopf ohne braune Stellen wählen
- Gehackte Tomaten: Sorgen für eine fruchtige Basis, besonders aromatisch mit reifen Tomaten aus der Dose
- Knoblauch und Ingwer: Geben Tiefe und Frische, auf jeden Fall frisch hacken und reiben für den kräftigsten Geschmack
- Currypulver: Vereint verschiedene Aromen, hier gerne qualitativ hochwertige indische Mischungen nutzen
- Salz: Unterstützt das Gesamtaroma, feines Meersalz eignet sich besonders
- Zwiebelpulver und Knoblauchpulver: Intensivieren den Geschmack, vor allem in Verbindung mit geräuchertem Paprikapulver
- Paprikapulver: Verleiht Farbe und süßlich rauchige Noten
- Kreuzkümmel: Gibt erdige Wärme, besondere Sorgfalt beim Mahlen zahlt sich aus
- Schwarzer Pfeffer: Mildert die Süße und bringt eine milde Schärfe
- Kokosmilch: Macht alles cremig, hier auf eine dickflüssige Sorte achten, möglichst ohne Zusatzstoffe
- Maisstärke oder Tapiokastärke: Sorgen für Bindung, sie wirken auch glutenfrei
- Hefeflocken: Bringen eine käsige Umami-Note, sehr praktisch für vegane Käsealternativen
- Veganer Reibekäse: Schmilzt goldbraun und sorgt für eine attraktive Kruste, der Eigengeschmack sollte mild sein
- Kichererbsen, Spinat, Rosinen oder anderes Gemüse: Passen gut als Einlage, je nach Saison und Vorrat flexibel austauschen
Zubereitungsschritte
- Blumenkohl vorbereiten:
- Blumenkohl in mundgerechte Röschen schneiden und in leicht gesalzenem Wasser oder Gemüsebrühe für etwa zehn Minuten bissfest kochen, das Gemüse sollte noch leichten Biss behalten, danach abgießen und beiseitestellen
- Kokossoße herstellen:
- In einer Schüssel Kokosmilch mit Mais- oder Tapiokastärke, Hefeflocken, Salz und geräuchertem Paprikapulver gründlich mit dem Schneebesen verrühren, es dürfen keine Klümpchen mehr vorhanden sein, dadurch wird die Soße herrlich sämig
- Würzbasis ansetzen:
- Den Backofen auf einhundertachtzig Grad Celsius Ober und Unterhitze vorheizen, dann gehackte Tomaten, Knoblauch, Ingwer, Currypulver und die restlichen Gewürze in einer ofenfesten Form sorgfältig vermengen, so entfaltet sich das Aroma optimal
- Blumenkohl einlegen und Soße angießen:
- Jetzt die gegarten Blumenkohlröschen in die Form geben, die Kokosmilchsoße gleichmäßig über das Gemüse gießen, sodass alles bedeckt ist, das sorgt für gleichmäßiges Garen
- Im Ofen backen:
- Das Curry für zehn Minuten im heißen Ofen backen, danach gründlich umrühren, damit sich alle Aromen verbinden, wer mag gibt jetzt veganen Reibekäse darüber, danach für weitere zehn Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist
- Servieren:
- Das Blumenkohlcurry noch heiß genießen, besonders gut schmeckt es zusammen mit Reis, Naan oder Fladenbrot, auch kalt ist das Gericht ein Genuss
Das erste Mal habe ich geräuchertes Paprikapulver anstatt normalem verwendet und war überrascht, wie viel Tiefe das dem Gericht verleiht. Besonders der leicht gebräunte Käse obendrauf bringt die Familie immer wieder zusammen zum gemeinsamen Essen.
Lagerung und Aufbewahrung
In luftdichten Behältern im Kühlschrank bleibt das Blumenkohlcurry zwei bis drei Tage frisch. Zum Aufwärmen einfach in der Mikrowelle oder im Topf vorsichtig erhitzen, damit nichts anbrennt. Für längere Haltbarkeit das Curry portionsweise einfrieren.
Zutaten alternativ nutzen
Wenn Blumenkohl nicht verfügbar ist, lässt sich das Curry auch gut mit Brokkoli oder Romanesco zubereiten. Für eine herzhaftere Variante kann man zusätzlich Kichererbsen verwenden. Rosenkohl oder Süßkartoffeln schmiegen sich wunderbar an die milde Currynote an.
Perfekte Begleiter
Besonders harmonisch wird das Curry mit einfachem Basmatireis, aber auch Quinoa oder sogar knusprigem Baguette passen gut dazu. Knuspriges Naanbrot wird zum Lieblingsbeilagen, wenn es noch warm ist. Auch frische Minze als Topping hebt das Ganze auf ein neues Level.
Kulturelle Inspiration
Blumenkohlcurrys sind aus der indisch inspirierten Alltagsküche nicht wegzudenken. Sie verbinden würzige Saucen mit samtigem Gemüse und laden zum Teilen ein. Das Rezept transportiert etwas vom Gefühl indischer Familiengerichte an meinen Tisch, immer wieder schwingt Fernweh mit.
Saisonale Variationen
Im Frühling nehme ich gerne frischen grünen Spargel dazu. Im Herbst passen Kürbiswürfel besonders gut in die würzige Sauce. Im Sommer bringe ich mit frischem Spinat eine zusätzliche Farbtupfer ins Gericht.
Erfolgsgeschichten
Dieses Curry habe ich schon einigen Freunden serviert, die Gemüse meist skeptisch begegnen. Viele waren überrascht, wie wandlungsfähig und cremig Blumenkohl sein kann. Kinder fragen oft nach Nachschlag, selbst wenn sie sonst kein Curry mögen — dieses Rezept überzeugt selbst Skeptiker.
Dieses Curry wärmt von innen und bringt mit wenig Aufwand eine Extraportion Gemüse auf den Tisch. Genieße es frisch zubereitet oder aufgewärmt für noch mehr Geschmack!
Fragen & Antworten zur Rezeptanleitung
- → Welche Beilage passt zu Blumenkohl im Curry?
Besonders gut eignen sich Reis, Naan oder Fladenbrot als Beilage, um die Sauce aufzunehmen.
- → Kann das Gericht auch vegan zubereitet werden?
Ja, einfach veganen Reibekäse verwenden und bei Bedarf weitere pflanzliche Zutaten wie Kichererbsen hinzufügen.
- → Wie gelingt eine sämige Currysoße?
Die Zugabe von Kokosmilch und etwas Maisstärke sorgt für eine cremige und sämige Konsistenz.
- → Wie lange sollte der Blumenkohl gekocht werden?
Den Blumenkohl etwa 10 Minuten bissfest garen, damit er im Ofen nicht zerfällt.
- → Kann das Gericht auch vorbereitet werden?
Ja, es lässt sich sehr gut vorbereiten und schmeckt auch kalt hervorragend.