Rosenkohl Curry mit Kichererbsen

Kategorie: Die Hauptdarsteller am Tisch

Würziger Rosenkohl kombiniert mit Kichererbsen und cremiger Kokosmilch sorgt für ein ausgewogenes, aromatisches Gericht. Ingwer, Knoblauch und Currypaste bringen Tiefe und Frische, während Kreuzkümmel, Kurkuma und Rauchpaprika das Geschmackserlebnis abrunden. Das Curry ist einfach zuzubereiten, sättigend und eignet sich bestens als vegane Hauptspeise. Mit frischem Koriander garniert und einem Spritzer Limettensaft serviert, bietet es nicht nur Geschmack, sondern auch wertvolle Nährstoffe. Perfekt mit Reis, Quinoa oder Fladenbrot für ein rundes Mahl.

Tags: #unter-30-minuten #herbst #vegan #vegetarisch #glutenfrei #einfach #indisch #hauptgerichte #pfannenruehren

Emilia Becker poses for a picture.
Zuletzt aktualisiert am Fri, 13 Feb 2026 23:13:24 GMT
A bowl of curry with chickpeas and onions. Anheften
A bowl of curry with chickpeas and onions. | chefkochen.com

Dieses herzhafte Rosenkohl Curry mit Kichererbsen ist meine geheime Waffe für kalte Tage und macht selbst Rosenkohl—Skeptiker glücklich. Das cremige Curry überzeugt mit würzigen Aromen und kommt ohne großen Aufwand auf den Tisch. Es vereint Sättigung, Wohlfühlfaktor und einen Hauch Exotik — perfekt, wenn du etwas Neues mit saisonalem Gemüse ausprobieren möchtest.

Das Rezept hat mir geholfen, meinen Kindern Rosenkohl nahezubringen. Sie fragen jetzt von sich aus öfter nach diesem Curry und wollen sogar beim Kochen helfen.

Ingredients

  • Rosenkohl: Gibt dem Gericht eine feine nussige Note und bleibt bissfest, achte beim Kauf auf frische grüne und feste Röschen
  • Kichererbsen: Bringen pflanzliches Eiweiß und machen das Curry schön sättigend, verwende Kichererbsen aus dem Glas oder Dose, sie sparen Zeit
  • Zwiebel: Sorgt für Süße und Geschmack, wähle eine gelbe Zwiebel für mehr Aroma
  • Knoblauch: Unverzichtbar für würzige Tiefe, am besten frische Zehen verwenden
  • Ingwer: Gibt einen frischen Kick und wärmt von innen, reibe ein mindestens daumengroßes Stück
  • Kokosmilch: Sorgt für cremige Konsistenz und ein sanftes Aroma, je gehaltvoller die Kokosmilch, desto cremiger das Curry
  • Currypaste: Gibt eine intensive Gewürznote, rote oder gelbe Paste passt am besten
  • Kreuzkümmel: Bringt orientalische Würze, gemahlen verwenden für gleichmäßigen Geschmack
  • Kurkuma: Sorgt für die goldgelbe Farbe und milde Schärfe, Bio—Qualität bringt mehr Aroma
  • Paprikapulver geräuchert: Schenkt rauchige Tiefe, echte spanische Qualität hebt das Curry besonders hervor
  • Olivenöl oder Kokosöl: Je nach Vorliebe für den perfekten Start in der Pfanne, achte auf natives Öl
  • Salz und Pfeffer: Sind die Basis der Würzung, frisch gemahlen hebt die Aromen
  • Frischer Koriander: Macht das Gericht knackig und aromatisch, kaufe feste grüne Blätter
  • Limettensaft: Gibt Frische und Balance, presse kurz vor dem Servieren aus für maximalen Geschmack

Instructions

Vorbereitung des Gemüses:
Rosenkohl gründlich waschen, äußere Blätter entfernen und halbieren, Zwiebel fein würfeln, Knoblauch und Ingwer sehr fein hacken — das Gemüseschnippeln sorgt später für gleichmäßiges Garen.
Anbraten der Aromen:
Öl in einer großen Pfanne gleichmäßig erhitzen, Zwiebel bei mittlerer Hitze für acht Minuten sanft glasig dünsten, dann Knoblauch und Ingwer untermischen und eins bis zwei Minuten weiter anbraten bis alles duftet — die Grundaromen bilden das Geschmacksskelett des Currys.
Gewürze hinzufügen:
Currypaste wie ein Profi direkt in die heiße Pfanne rühren, dann Kreuzkümmel, Kurkuma und Paprikapulver dazugeben, zwei Minuten unter ständigem Rühren rösten, damit die ätherischen Öle der Gewürze freigesetzt werden — dieser Schritt schenkt dem Curry seine Komplexität.
Gemüse und Kichererbsen einarbeiten:
Rosenkohlhälften einstreuen und gut umrühren, bis alles gleichmäßig mit Gewürzen überzogen ist; jetzt Kichererbsen dazugeben und unterheben, sodass eine kompakte Gemüse—Gewürz—Mischung entsteht.
Kokosmilch zugeben und köcheln lassen:
Kokosmilch sorgfältig einrühren, bei mittlerer Hitze aufkochen, dann die Hitze zurückdrehen und mit Deckel für zwanzig Minuten sanft köcheln lassen, regelmäßig umrühren, sodass nichts anhängt und der Rosenkohl schön weich bleibt.
Abschmecken und verfeinern:
Kurz vor Ende der Garzeit großzügig mit Salz, Pfeffer und frisch gepresstem Limettensaft nachwürzen — die Limette hebt alle Aromen und sorgt für das gewisse Etwas.
Servieren und Garnieren:
Das Curry auf Teller verteilen, nach Lust und Laune mit duftendem Koriander bestreuen und zusammen mit heißem Reis, Quinoa oder warmem Fladenbrot genießen — ein Klecks Joghurt kann das Ganze abrunden.
A bowl of food with chickpeas, onions, and greens.
A bowl of food with chickpeas, onions, and greens. | chefkochen.com

Mein Lieblingsmoment bei diesem Rezept ist das Rösten der Currypaste im heißen Öl. Der Duft erinnert mich immer an meine erste Reise nach Indien, wo Curries zur täglichen Küche gehörten — mein Highlight sind allerdings die Kichererbsen, sie nehmen alle Gewürze auf und machen das Gericht besonders cremig.

Aufbewahrungstipps

Das Curry hält sich luftdicht verpackt im Kühlschrank problemlos drei Tage und schmeckt am zweiten Tag oft noch aromatischer. Du kannst Reste portionsweise einfrieren, am besten ohne frischen Koriander — dann nach dem Auftauen einfach kurz aufkochen und frisch garnieren. Im Mealprep ist das Rosenkohl Curry goldwert, da es nicht an Geschmack verliert und nur wenige Zutaten altert.

Zutaten Alternativen

Wenn du keinen frischen Rosenkohl bekommst, ersetzen Brokkoli oder Blumenkohl den Winterklassiker. Kein frischer Ingwer im Haus? Verwende stattdessen gemahlenen oder ein bisschen Zitronenschale. Die Basis lässt sich mit Süßkartoffelwürfeln oder Spinat abwandeln — besonders farbenfroh und sättigend.

Serviervorschläge

Besonders lecker schmeckt das Curry mit Basmatireis, der die Soße aufnimmt. Mit etwas Granatapfel bestreut kommt ein fruchtiges Aroma in das Gericht. Als Meal Prep im Glas vorbereitet ist es auch ein unschlagbares Mittagessen zum Mitnehmen.

Kultureller Kontext

Currys sind ein Zeichen für Kreativität und Zutatenvielfalt in der Küche weltweit. In der kühlen Jahreszeit zählt Rosenkohl in Deutschland zu den beliebtesten heimischen Gemüsesorten. Das Kombinieren von regionalem Gemüse mit exotischer Würze bringt Abwechslung in den Winteralltag.

Saisonale Tipps

Rosenkohl ist von Oktober bis Februar am aromatischsten und regional zu bekommen. Im Frühling funktionieren auch junge Erbsen oder grüner Spargel als Ersatz. Curry schmeckt auch mit saisonalen Karottenscheiben oder Steckrüben besonders fein. Gib zum Schluss noch etwas gerösteten Sesam dazu für Extra Crunch. Extra viel Koriander gibt mehr Frische. Wer es schärfer mag, kann frische Chili in Scheiben mitschmoren.

Erfolgsgeschichten

Dieses Curry war der heimliche Star meines letzten Familienessens — alle haben Nachschlag verlangt. Auch Freunde, die Rosenkohl sonst meiden, waren völlig begeistert von der cremigen Konsistenz. Seitdem steht das Gericht bei uns auf dem Wochenplan, sobald die ersten knackigen Rosenköhlchen verfügbar sind.

Freezer Meal Konvertierung

Das Curry lässt sich wunderbar portionsweise einfrieren, schneide dazu alle Gemüse mundgerecht vor. Nach dem Auftauen auf niedriger Temperatur sanft erhitzen, so bleibt Gemüsebiss erhalten. Frischer Koriander sollte erst nach dem Erwärmen zugefügt werden.

A bowl of food with a spoon in it.
A bowl of food with a spoon in it. | chefkochen.com

Dieses Rosenkohl Curry bringt Abwechslung auf den winterlichen Speiseplan und überzeugt mit jeder Portion. Am besten genießt du es frisch, aber auch aufgewärmt schmeckt es wunderbar aromatisch.

Fragen & Antworten zur Rezeptanleitung

→ Welche Beilage passt am besten?

Reis, Quinoa oder Fladenbrot harmonieren optimal mit dem würzigen Curry.

→ Kann ich das Gericht vorbereiten?

Ja, es lässt sich gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag oft noch aromatischer.

→ Wie kann ich es schärfer machen?

Fügen Sie zusätzlich frische Chili oder mehr Currypaste hinzu, um die Schärfe anzupassen.

→ Ist das Curry vegan?

Alle Zutaten sind pflanzlich, das Gericht ist daher komplett vegan.

→ Kann ich anderes Gemüse verwenden?

Ja, Brokkoli oder Süßkartoffeln lassen sich gut ergänzen oder austauschen.

Rosenkohl Curry mit Kichererbsen

Rosenkohl, Kichererbsen, Kokosmilch und Gewürze vereinen sich zu einem herzhaften, pflanzlichen Genuss.

Vorbereitungszeit
15 Min.
Kochzeit
25 Min.
Gesamtzeit
40 Min.

Kategorie: Hauptgerichte

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Küche: Indisch inspiriert

Ergibt: 4 Portionen (4 Portionen)

Ernährungsform: Vegan, Vegetarisch, Glutenfrei, Laktosefrei

Zutaten

→ Gemüse

01 500 g Rosenkohl, geputzt und halbiert
02 1 Zwiebel, gewürfelt
03 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
04 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), frisch gerieben

→ Hülsenfrüchte

05 1 Dose Kichererbsen (400 g), abgegossen und gespült

→ Flüssigkeiten

06 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
07 Saft von 1 Limette

→ Gewürze & Öle

08 1 EL Currypaste
09 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
10 1 TL Kurkuma, gemahlen
11 1 TL geräuchertes Paprikapulver
12 1 EL Olivenöl oder Kokosöl
13 Salz und Pfeffer nach Geschmack

→ Garnitur

14 Frischer Koriander zum Garnieren

Anleitung

Schritt 01

Rosenkohl sorgfältig waschen, putzen und halbieren. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein würfeln.

Schritt 02

Öl in einer großen beschichteten Pfanne oder einem Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. Zwiebel 3–4 Minuten anschwitzen, bis sie glasig wird. Knoblauch und Ingwer dazugeben und eine weitere Minute mitdünsten.

Schritt 03

Currypaste, Kreuzkümmel, Kurkuma und geräuchertes Paprikapulver hinzufügen. Gewürze 1–2 Minuten anrösten, damit sich das volle Aroma entfaltet.

Schritt 04

Halbierte Rosenkohlröschen einrühren, so dass sie gleichmäßig mit den Gewürzen bedeckt sind. Kichererbsen zufügen und alles sorgfältig miteinander vermengen.

Schritt 05

Kokosmilch zugießen und gründlich umrühren. Den Deckel aufsetzen und das Curry 15–20 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Rosenkohl zart, aber noch bissfest ist.

Schritt 06

Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft nach Geschmack würzen. Optional mit zusätzlichem Limettensaft und Gewürzen den Geschmack anpassen.

Schritt 07

Curry auf Teller verteilen, mit frisch gehacktem Koriander bestreuen und sofort genießen. Nach Belieben mit Reis, Quinoa oder Naan servieren.

Hinweise

  1. Für das volle Aroma empfiehlt es sich, die Gewürze vor dem Hinzufügen der übrigen Zutaten kurz anzurösten. Das Gericht schmeckt am nächsten Tag noch intensiver.

Benötigtes Equipment

  • Große beschichtete Pfanne oder Topf
  • Scharfes Messer
  • Kochlöffel
  • Sieb zum Abspülen der Kichererbsen

Nährwertangaben (pro Portion)

Diese Angaben dienen nur zur Orientierung und ersetzen keinen ärztlichen Rat.
  • Kalorien: 345
  • Fett: 17 g
  • Kohlenhydrate: 35 g
  • Eiweiß: 11 g