Anheften
Vegane Linsenknödel in Curry Sauce sind Soulfood pur an kalten Tagen. Sie sind wunderbar aromatisch, saftig und gleichzeitig sättigend. Die Kombination aus milden Linsenknödeln und cremiger Currysauce macht dieses Gericht zu einem Favoriten bei jeder Gelegenheit.
Das Rezept hat bei uns alle überzeugt, selbst überzeugte Fleischesser greifen gerne zu. Als ich es zum ersten Mal gekocht habe, gab es sogar Nachschlag für jeden.
Zutaten
- Gekochte rote oder braune Linsen: Sorgen für eine samtige und nussige Basis, wähle Linsen mit frischem Geruch und gleichmäßiger Farbe
- Fein gehackte Zwiebel: Gibt den Knödeln und der Sauce mehr Würze, am besten saftige und feste Zwiebeln verwenden
- Fein gehackte Knoblauchzehen: Bringen Tiefe und Aroma, frische Zehen bevorzugen
- Semmelbrösel: Machen die Masse locker, achte darauf, dass sie frisch und nicht zu salzig sind
- Mehl (Weizen oder Kichererbsenmehl): Bindet die Knödel und gibt bessere Konsistenz, probiere Kichererbsenmehl für glutenfrei
- Geschrotete Leinsamen mit Wasser: Ersetzen das Ei, sorge für gute Quellzeit damit alles gut bindet
- Currypulver: Verleiht dem Gericht eine besondere Note, aromatische Lieblingsmischung verwenden
- Salz und Pfeffer: Basics, am besten frisch gemahlen für intensiven Geschmack
- Frische Petersilie, gehackt: Gibt Frische und Farbe, am besten glatte Petersilie wählen
- Kurkuma für die Sauce: Hebt das Aroma und sorgt für schöne Farbe, leuchtend gelbe Wurzel oder Pulver
- Kokosmilch oder pflanzliche Sahne: Macht die Sauce extra cremig, Produkte ohne Zusatzstoffe bevorzugen
- Gemüsebrühe: Würzt und verstärkt den Geschmack, selbstgemachte Brühe schmeckt besonders vollmundig
- Tomatenmark: Gibt Tiefe und leichte Säure, am besten konzentriertes Mark nehmen
- Frischer Koriander oder Petersilie als Garnitur: Sorgt für Frische, wähle Kräuter mit kräftigem Grün
Zubereitung
- Linsen vorbereiten:
- Linsen sorgfältig waschen, in reichlich Wasser weich kochen, abgießen und vollständig abkühlen lassen, damit sie später die perfekte Konsistenz für die Knödel bekommen.
- Leinsamenquellmischung:
- Geschrotete Leinsamen gut mit Wasser verrühren und mindestens zehn Minuten quellen lassen, um die bindende Eigenschaft voll auszunutzen.
- Aromaten anbraten:
- Fein gehackte Zwiebeln und Knoblauch in einer beschichteten Pfanne glasig anschwitzen, das entfaltet die Süße der Zutaten und gibt viel Geschmack.
- Knödelteig vorbereiten:
- Gekochte Linsen mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken. Zwiebeln, Knoblauch, Semmelbrösel, Mehl, Leinsamenmischung, Currypulver, Salz, Pfeffer und frische Petersilie gründlich untermengen. Die Masse sollte feucht, aber formbar sein.
- Knödel formen:
- Die Linsenmasse zu etwa zehn gleich großen Kugeln formen. Mit leicht feuchten Händen bleibt nichts kleben.
- Knödel garen:
- Die Knödel in leicht siedendem Salzwasser etwa 15 Minuten sanft ziehen lassen, nicht sprudelnd kochen. Sie sind fertig, wenn sie von allein an die Oberfläche steigen.
- Currysauce zubereiten:
- In einem breiten Topf Zwiebeln und Knoblauch für die Sauce glasig braten. Currypulver und Kurkuma dazugeben und kurz rösten, das bringt die Aromen richtig zur Geltung.
- Sauce vollenden:
- Kokosmilch, Gemüsebrühe und Tomatenmark einrühren, die Sauce etwa zehn Minuten offen köcheln lassen, bis sie cremig und einladend ist.
- Würzen und servieren:
- Die Sauce mit Salz und Pfeffer nach Geschmack abschmecken. Linsenknödel hineingeben und kurz miterwärmen. Vor dem Servieren mit frischem Koriander oder Petersilie bestreuen.
Ich liebe die Kombination aus frischem Koriander in der Sauce und den samtigen Linsen in den Knödeln. Das erste Mal habe ich das Gericht an einem verregneten Sonntag gekocht, seither ist es unser gemütliches Wohlfühlessen bei Schmuddelwetter.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Die Linsenknödel und die Currysauce lassen sich im Kühlschrank einzeln oder zusammen drei Tage frisch halten. Reste immer gut abgedeckt aufbewahren. Zum Aufwärmen einfach die Sauce sprudelnd erhitzen und die Knödel darin langsam erwärmen, so bleiben sie saftig. Falls du mehr auf Vorrat kochst, friere die Knödel getrennt ein, damit Konsistenz und Geschmack erhalten bleiben.
Zutaten austauschen
Statt Kichererbsenmehl funktioniert auch Vollkornmehl für eine kräftigere Note. Wer kein Kokos mag, nimmt einfach ungesüßte Hafer- oder Sojasahne. Für eine glutenfreie Variante sind glutenfreie Semmelbrösel die beste Alternative. Kräuter lassen sich je nach Geschmack austauschen, frisch gehackter Schnittlauch gibt auch ein tolles Aroma.
Serviervorschläge
Die Linsenknödel passen perfekt zu gedünstetem Blattspinat oder knackigem Gemüse wie Brokkoli und Karotten. Wer Lust hat, richtet sie mit Basmatireis oder Quinoa an. Mit einem Klecks Sojajoghurt und etwas Limettenschale wird das Essen noch frischer. Beim Familienessen serviere ich die Knödel gerne in einer großen Schüssel, damit jeder nach Herzenslust zugreifen kann.
Kultureller Hintergrund
Linsenknödel sind von der deutschen wie auch der indischen Küche inspiriert. Während sie hierzulande als rustikale Hausmannskost gelten, bringen Curry und Kokosmilch die Aromen Südasiens ins Spiel. Diese Fusion macht das Gericht besonders und verbindet das Beste aus zwei Welten.
Saisonale Varianten
Im Frühjahr schmecken die Knödel mit jungen Karotten und frischem Spinat besonders mild. Im Herbst gebe ich gerne gerösteten Kürbis in die Sauce, das gibt zusätzliche Wärme. Im Sommer serviere ich die Sauce kalt und mache aus den Knödeln pikante Partyhäppchen.
Ich wünsche dir viel Freude beim Nachkochen und Genießen. Diese Linsenknödel in Currysauce bringen garantiert gemütliche Wohlfühlmomente auf den Tisch.
Fragen & Antworten zur Rezeptanleitung
- → Welche Linsen eignen sich für die Knödel?
Für die Knödel eignen sich rote oder braune Linsen, da sie nach dem Kochen weich werden und sich gut zerdrücken lassen.
- → Kann ich das Mehl ersetzen?
Ja, statt Weizenmehl kann Kichererbsenmehl verwendet werden, was das Gericht noch proteinreicher macht.
- → Wie bekomme ich die Knödel besonders locker?
Entscheidend ist, die Linsen gut abkühlen zu lassen und die Zutaten locker zu vermengen, damit die Knödel nicht zu kompakt werden.
- → Kann die Curry Sauce vorbereitet werden?
Die Sauce lässt sich wunderbar vorbereiten und hält sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage frisch. Vor dem Servieren gut durchrühren und erhitzen.
- → Welche Beilagen passen zu diesem Gericht?
Geeignet sind Reis, frischer Salat, oder gebratenes Gemüse, um das Gericht zu ergänzen.
- → Ist das Gericht glutenfrei?
Mit glutenfreien Semmelbröseln und Kichererbsenmehl wird das Gericht glutenfrei zubereitet.